Amplified domestication.

5. Februar 2010

Jahrelang beschäftige ich mich nun mit den Wundern der Evolution, meist bleibt bei mir ein fader Beigeschmack im Mund zurück, der sich nur durch mein mangelndes Fachwissen und fehlendes Verständnis erklären lässt – aber im großen und ganzen bin ich ein großer Fan. Ich kann garnicht anders. Bevor ich darüber nachdenke, dass eine einzelne Gestalt den ganzen Kram hier innerhalb von kürzester Zeit mal eben so schwuppsdiwupps hingezaubert hat, nur weil diese Manifestierung von whatever das gerade so wollte, glaub ich eher Herrn D. aus E., der das ganze ja auch relativ einleuchteng auf den Punkt gebracht hat. Spricht alles dafür würd ich mal sagen..

Aber es gibt da doch eine Frage die mir seit langem auf den Nägeln brennt:

Vor ca. 10.000 Jahren kam der Mensch auf die lustige, muntere Idee sich seinen größten und ärgsten Feind, den Wolf, mit einem kitzekleinem Schnippchen zum Mitstreiter zu machen. Dazu wurden einfach Wolfsjungen von den Eltern getrennt (fragt nicht wie!) und unter der Fuchtel des Menschen aufgezogen (so sagt man). Das ganze hat man dann ein paar Jahrtausende gemacht und nach relativ kurzer Zeit kontrollierter Auslese hatte man plötzlich den besten Freund des Menschen. Klingt einleuchtend und hat auch recht gut funktioniert.

Aber (wieder dieses aber): Der Hund ist doch relativ eingeschränkt in dieser Multioptionsgesellschaft. Wo er früher und auch heute noch als guter Kamerad für die Jagd, die Viehzucht, das bewachen von Besitz (so ein Blödsinn!) gut war, hat er doch erhebliche Defizite in anderen sozialen – ich sag mal zwischenmenschlichen – Bereichen. Das können wir dem Tier wohl auch nicht mehr zusätzlich antrainieren. Vielleicht noch die ein oder andere Verbesserung in den nächsten paar tausend Jahren – falls wir es denn so lange schaffen, aber ansonsten seh ich das Potential doch eher nah an der Erschöpfung. Was mich zu meinem eigentlichem Punkt bringt:

Wären wir vor 10000 Jahren in etwas anderen Gefilden unterwegs gewesen und hätten ein etwas zukunftorientierteres Denken an den Tag gelegt hätten wir uns nicht für Hunde entschieden sondern für:

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So ihr lieben kleinen Leserbienchen, es gibt tolle Neuigkeiten! Im Rahmen meiner totalen Web 2.0 Sozialisierung mache ich jetzt überall mit wo man sich kostenfrei anmelden kann. Außer vielleicht flickr, lokalisten, studivz, und dem ganzen anderem Mist.

Was ich sagen will: seit ein paar Monaten (oder einem) tratsch ich völlig unwichtiges, scheinbar geistreiches und hochwertigste 140 Zeichen Literaturnobelpreisverdächtige Nachrichten in die Welten des Web 2.0 – guckste hier: JosephNeuys.

Seit einer spontanen Eingebung vor ungefähr einer Stunde und prokrastinationsechnischen Zwecken und selbstredend den dafür vorrausgesetzten Selbstdarstellungsgründen gibt es mich und einige kleine Fotografien, die ich entweder gefunden habe (some, more or less), oder selbst (Schwerpunkt!) erstellt habe (mit den diversen Analogkameras die sich in meinem Besitz finden) im Netz zu finden (aktuell sogar noch unter richtigem Namen (Stand 25.01.2010 – 18:48h – huijuijuijuijuui!!) auch hier gilt: folgen, weiterverbreiten, faven und was man sonst noch so macht um sich digitale Props zuzuschreiben.

Ich danke für die Aufmerksamkeit. Weitermachen!

Mobiltelephobie.

20. Januar 2010

Mein aktuelles Mobiltelefon ist ziemlich Schrott. Der Joystick, lässt sich nur noch in drei von vormals vier möglichen Richtungen bewegen, so dass das öffnen meines Telefonbuchs oder das Lesen einer einfachen SMS länger als 80 Zeichen zu einem kleinen Abenteuer wird. Zusätzlich versagen seit geraumer Zeit * und # Taste ihre Dienste, was für Siemens Mobiltelefone schlicht und einfach ziemlich ungünstig ist.

Aber was solls, sag ich mir. Schließlich muss man nicht immer unbedingt die Tastensperre aktivieren oder gar noch lösen und der Glaube, dass es Momente gibt in denen man sein tragbares Kommunikationsgerät gerne lautlos hätte ist sowas von pre nine-eleven. So trage ich also ein Telefon mit mir herum, dass in seiner Eingeschränktheit beinah nicht zu überbieten ist, aber bin zu geizig als konvertierter Prepaid Kunde Unsummen für ein neues Telefon auszugeben. Vor allem, da ich selten mehr als 15€ im Monat vertelefoniere.

Wenn es denn ein Gerät gäbe, mit dem ich sehr stark liebäugel und bereit wäre eine (für meine Verhältnisse) horrende Summe zu zahlen, wäre es wohl das hier:

(Nach der trüben Selbstdarstellung wird es ab 0:47 sehr interessant. Nur Geduld.)

direktxphone

Erfahrungsberichte irgendwer?

via meinem Mitbewohner – der vielleicht sein blog wieder aktiviert und die Menschheit mit köstlichsten Neuigkeiten überschüttet. Das nötige Mitteilungsbedürfnis dafür hat er.
Und ja, hat vermutlich jeder schon gesehen. Nur ich nicht. Bisher. Der erste Kommentar mit “alt!!11elf” gewinnt einen freundschaftlichen Schulterklaps und zwei Gläser Leitungswasser aus meiner Wohnung. (Nur Selbstabholer!)

The Estonians.

12. Januar 2010

Gründe für das Internet No. 19560423drölfzig: Simpsons Intro Mash-Ups und Coverversionen. Heute: Estland.

direktEstonians

Snowboarderliner.

11. Januar 2010

Während gestern die meisten Kreuzberger im Görlitzer Park den Herrschaften aus Neukölln eine demütigende Niederlage bei Berlins größter Schneeballschlacht zufügten, stapfte ich mit zwei Exilschweizern und vier Friedrichshainern (und trotzdem waren wir nur zu fünft – analyse that!) durch knöchelhohen Schnee in der Innenstadt um Herrn Alex G. aus Z. bei kleinen Tricks mit seinem Schneebrett auf Film zu bannen.

Marcel hat das Ergebnis innerhalb von Sekunden zusammengeschnitten und wohl aus Gründen der Bequemlichkeit einfach einen Schwarz/Weiß Filter drüber gelegt, anstatt eine ordentliche Farbkorrektur zu machen, mir etwas fremde Musik unterlegt und das ganze dann schnellstmöglichst auf die weltweit größte Internetvideoplattform geladen. Aber genug gemeckert, hier das vorläufige Ergebnis des gestrigen Nachmittags – hoffentlich bald in etwas sorgfältiger, damit man auch Schnee, Himmel, Hintergrund und Gebäude etwas deutlicher Unterscheiden kann. Bis dahin glaube ich einfach mal, dass man größtenteils sehen und verstehen kann, was genau da passiert.

direktsnowboarderliner

Und für die ganz aufmerksamen Leser und Beobachter ein kleiner Hinweis: Auch meine Wenigkeit erlebt in diesem Meisterwerk einen kurzen, kleinen Cameoauftritt. Also ganz genau hingucken.

oder: Sachen, die ich immer schon mal machen wollte, mich aber Aufgrund meiner humanistischen Erziehung, gesellschaftlicher Anpassung, Kants kategorischem Imperativ und Gründen des Anstands nicht traue.

Nach einem One-Night-Stand warten bis die Dame neben einem eingeschlafen ist, seine Hand auf ihren Mund legen bis sie aufwacht, dann leicht den Druck erhöhen -  so dass ihr klar wird, dass es einem nicht um Schnarchunterdrückung geht -  ihr in die Augen schauen und ein ruhiges “Shhhh” von sich geben, gefolgt von einem geflüstertem: “So ist es besser für beide von uns.”

Und genau bis dahin wäre das sicherlich ein Brüller.

frohes Neues, auf uns!

direkteinszwo

Ich flex euch den Kopf auf..

28. Dezember 2009

..und wenn ihr nich aufpasst rutscht ihr auf eurem Hirn aus…

Ich glaube ich werde hiernach prächtig schlafen können. WTF FTW?!!?

Gute Nacht!

Frohes Fest.

24. Dezember 2009

Allen 8 Lesern wünsche ich ein frohes Fest, eine besinnliche Zeit mit Freunden, den Liebsten, der Familie, lasst euch nicht kaputtmachen und genießt gutes Essen, ruhige Stunden und das ein oder andere Gläschen alkoholischen Inhalts. Wir von amplifiedscience haben jeden von euch so lieb wie uns selbst. Bleibt tapfer und uns und euch treu.

direktfrohesfest