Wer nackt kocht, macht sich die Kleidung nicht schmutzig.

17. Juni 2009

Oder: Ein Versuch die eigene Schreibblockade mit Nonsens zu übertölpeln.

Eigentlich gibt es gar keine Schreibblockade. Zumindest auf meiner Seite. Nur ist es momentan so, dass mir Kommunikation irgendwie ziemlich auf den Sack geht. Zumindest dieses Web 2.0 getwittere, nonsensausspuckende, Freunde-auf-dem-laufenden-halten, Statusmeldungen in den Äther jagende, nichts sagendes auskotzen von unnötigen Informationen.

O, RLY?!

Ich weiß auch garnicht genau was ich bloggen sollte. Aus irgendeinem Grund reizt mich der Gedanke nicht, Sachen zu posten, die ich in anderen Blogs oder deliciousfeeds gefunden habe, was vielleicht dem ein oder anderen geniale Witze vorenthält und prinzipiell gegen die Funktion und Sitten des Webs verstösst. Blöde Sache. Tut mir leid.

Das wirkt dann alles immer so nachgemacht. „Ey sounso hat nen geiles Foto/Video gepostet: hier guckts euch an.“ Noch nen lustigen catchy zweizeiler drunter und ab gehtse die Lutzi. Meh. I Dont Want.

Jetzt kann man natürlich fragen was das bloggen denn überhaupt für einen Sinn hat, wenn man weder sensationelle Anekdoten aus seinem Privatleben preisgibt, großartige literarische Kleinkunst produziert oder Katzenfotos zeigt.*

Ich habe garkeine Katze. Ab und zu lache ich über die tollen icanhascheezburgerlolcats und freue mich, dass in meiner Wohnung kein haarendes, arrogantes, in alle Ecken scheißendes Säugetier rumläuft, das Tapete und Sofa ruiniert (Abgesehen von den Mitbewohnern, nur sind die größtenteils Stubenrein.). Vielleicht gibt es bald Katzen in meiner Wohnung. Es sieht alles schwer danach aus, der Grundstein ist gelegt und nur um es schonmal festzuhalten und den Katzencontent dieses Blogs hoffentlich für alle Zeiten zu beenden: Ich mach das Katzenklo nicht sauber!

Ich will keine Haustiere. Mitbewohner reichen völlig.

Und was war daran jetzt überhaupt nicht vollkommen unsinniges Web 2.0 getwittere, nonsensausspuckende, Freunde-auf-dem-laufenden-halten, Statusmeldungen in den Äther jagende, nichts sagendes auskotzen von unnötigen Informationen?

Well,

Madness is more interesting.

FLdC-Madnessismoreinteresting

Nichts. Überhaupt nichts. Ich kann das nämlich auch. Und zwar verdammt gut. Danke für die Aufmerksamkeit!

*Die Frage möchte ich gern an den Leser weitergeben.

Nachtrag 19.09.2009: Manuel hat drüben bei uiuiuiuiuiui eine Blogparade am laufen an der ich hiermit bitte gerne Teilnehme. Eingereicht wird obiges Album von Fernáo Lopes de Castanheda (vermutlich eines der besten Elektrofolksingersongwriterpopalben der letzten zweieinhalb Milliarden Jahre!).

2 Antworten to “Wer nackt kocht, macht sich die Kleidung nicht schmutzig.”

  1. usmarcel said

    Auch kein Katzenklo sauber mach *feststell*

  2. Justus said

    auch nich

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