Sammelsurium schrecklicher Schaurigkeiten.

6. August 2009

Tatsächlich ist einiges passiert in letzter Zeit, allerdings scheue ich davor zurück potentielle Leser mit Nichtigkeiten aus meinem Privatleben und engerem Freundeskreis zu belasten (es sei denn es gibt gegenteilige Wünsche), so dass mehr als die Hälfte (grob gesagt: ALLES) unerwähnt bleibt.

Zur Sache: Ilona Christen ist tot und nach Bild Lektüre vom vergangenem Dienstag wohl unglaublich aufgedunsen (Vor, nicht etwa nach dem Ableben (letzteres lässt sich erst später klären.)). War wohl die Krankheit. Scheiße sowas. Es trifft auch immer die Falschen (Das ist jetzt nur so dahingesagt, schließlich trifft es oft genug den oder die Richtige, nur merkt das keiner, oder es wird nicht so ausgiebig diskutiert, wie wenn der „Falsche“ stirbt.) .

Michael Jackson ist so ein Fall. Toller Musiker, hat seine Zeit gehabt, seinen Zenit deutlich überschritten und ist dummerweise (für ihn vermutlich besser so – länger Leben ist schließlich doch besser als früh zu sterben.) circa 10 Jahre zu spät gestorben um mit weißer Weste und völlig unbehelligt als Legende für immer in die Geschichte der Menschheit einzugehen (hätte er länger gemacht, und oder als erster Popstar zusammen mit Uri Geller den Mond bereist würden sie spätestens in Fünfhundert Jahren Religionen nach und wegen ihm gründen.). So bleibt die Gewissheit als unglaublich talentierter farbiger Junge ein unvergleichliche Karriere gestartet zu haben um schlußendlich als verbitterte alte weiße Frau die des Kindesmissbrauch bezichtigt wird an einer Überdosis Schmerzmittel zu sterben.

Das haben andere schon früher sehr viel eleganter hinbekommen.

Freitag startet die Bundesligasaison, Magath prügelt sich durch Schalke, die ARD Berichterstattung hat einen ziemlich aufreisserischen, boulevardesken Berichterstattungsstil, Dortmund und Bochum haben häßliche Trikots (vor allem Roman Weidenfeller!) und überhaupt ist alles sehr sehr viel größer, schöner, wilder, härter und spektakulärer als es jemals zuvor war. Gut so.

Berlin ist immer noch so wie vorher, was, wenn man Berlin kennt eine infame Lüge ist, da Berlin vermutlich die einzige Stadt der Welt ist, die dazu verdammt ist immer zu werden, aber nie zu sein. Dabei ist sie ganz sicher. Hundertzehnunddrölfzigprozent alter! Schön hier zu sein. Bleibt alles anders.

Zum wieder reinkommen, immer wieder drüber freuen und auch sonst in irgendeiner Weise erstaunt sein empfehle ich folgende 6:34 Minuten Hauptstadtguerillaaerobicflair. Allein deshalb weil es trendy ist Parcour-Content in Blogs zu posten.

Und weil es viel zu krass ist (vor allem bei Minute 1:27!)! Alter Finne!

(via) (youtubedirekthochhaushüpfen)

Weiter geht es mit dem Gedanken von vorher.

Nach Ilona Christens Tod stellt sich mir die Frage womit eigentlich Hans Meiser seine Zeit vertreibt. Und was ist mit der größten noch lebenden Prominenz meiner Heimatstadt – Jürgen Fliege? Talkt der noch? Wenn ja, mit wem außer dem einem, unserem Herrn?

Haben Jürgen Fliege und Xavier Naidoo (völlig überflüssig der Kerl! Und überhaupt: was ist das für ein Land in dem Backgroundsänger von Schwester S (Sahnetorte) als Soulsänger länger im Geschäft bleiben als die vorher gebackte (denglisch) Solo“künstlerin“?) eigentlich in irgendeiner Form miteinander zu tun? So als Geissel Retter der Menschheit?

Dann noch:

Grad in der Kneipe erfahren, dass zu-früh-kommen auf jeden Fall besser sei als ihn-garnicht-hochkriegen und Einzugsermächtigungen vom Barkeeper nicht unbedingt gut seien. Stimmt so.

Sowie: Schachtelsätze, die verschachteltes Gedankengut in der Reihenfolge in der es gedacht wurde wiedergeben machen 1. nicht immer Sinn und 2. es dem Leser nicht leicht. Was solls: ihr habt doch sicher alle Abi. Mindestens!

Zum Schluß dann noch:

Was treibt Gigi D’Agostino und was Eiffel 65?

Und was zur Hölle macht der S Club Seven?

Außerdem: Würden Solipsisten gerne mal du sein?

Gute Nacht!

4 Antworten to “Sammelsurium schrecklicher Schaurigkeiten.”

  1. Sara said

    Der Move bei 1:10 find ich ziemlich geil!

  2. Sara said

    okee 1:27 is echt krass, aber 2:55 is auch ned ohne und die Action im Hauptbahnhof is ziemlich cool..
    Ich bin beeindruckt, obwohl ich denke das die Jungs ne Ecke ab haben müssen😉
    Die Kulisse is natürlich auch ned zu verachten🙂

    • Lupéz said

      Alles korrigiert. Freut mich das du endlich den Weg zu uns gefunden hast!
      Und ja, die haben ganz sicher eine Ecke ab. Aber das kaschieren die ganz geschickt..🙂

  3. gringogrossmann said

    Das sieht auch beim ersten Ansehen gar nicht so spektakulär aus. Ich hab erst ungefähr bei Minute 4 gedacht: „Alter, nochma‘ zurück. Was war das denn!?!“

    Nun zu den Fragen:
    1. Jürgen Fliege vertreibt seinen Schwachsinn seine Weltsicht mittlerweile über Online-TV.
    2. Hans Meiser ist pleite.
    3. Gigi D’Agostino macht immer noch schreckliche Musik (Gegenfrage: Was macht eigentlich Paul Agostino, der 1996 mal vier Spiele oder so für 1860 München gemacht hat.)
    4. Eiffel 65 haben sich aufgelöst. (Hoffentlich in Rauch und Schwefel.)
    5. S Club Seven auch. Allerdings planen die ein Comeback. Also nicht traurig sein.

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