Eat the rich..

5. April 2010

Long time no see, internets!

Zurück von den Toten und als kleiner Motivationseinstieg direkt mal ein tolles Flickr Set von TrustoCorp’s. Nice!

Update: Arrgh! Von wegen Originalität und motivierender Wiedereinstieg. Zwei Minuten nach dem Post bei Nerdcore drüber gestolpert. Der Mann ist einfach zu schnell, zu versiert und zu sehr mit dem Netz verkabelt. Well, well, well..

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Weiße Weihnacht.

17. Dezember 2009

Beim Lesen dieses Artikels hab ich erstmal laut auflachen müssen. Mindestens 4mal. Vielleicht liegt es am Fieber, oder dem lustigen Medikamentencocktail aber irgendwie konnte ich nur Ironie und Sarkasmus aus den Zeilen lesen ohne die Nachricht ernst zu nehmen. Dann kam die Ratio mit ihrem erhobenem Zeigefinger und ich bin mal wieder in die Realität eingetaucht. Doch was ich sehe gefällt mir garnicht.

Bis Heiligabend will der Bürgermeister des 7.000-Einwohner-Orts Coccaglio alle „Illegalen“ entfernen. Die Aktion heißt „White Christmas“

Wie kann man auf die Idee kommen so etwas ernst zu meinen?

Mit Vernunft lässt sich das nicht erklären, aber scheinbar hält der geneigte Regierungspolitiker Italiens die Idee für so großartig, dass sie allerorts kopiert wird.

Die Säuberungsaktion von Coccaglio wird mittlerweile in diversen Lega-regierten Kommunen kopiert. Lega-Chef Umberto Bossi: „Wir bleiben dabei: Die Ausländer müssen nach Hause. Es gibt ja noch nicht mal für uns genug Arbeitsplätze.“

Kennt ihr dieses Gefühl, dem Brechreiz nicht unähnlich, das den kleinen Aggressionsschalter im Kopf umlegt, wenn ihr die Worte „uns“, „genug“ und „Arbeitsplätze“ in einem Satz hört?

Mein Blick auf Italien wird damit immer mehr zu dem, den ich auf Wuppertal habe: eigentlich ganz schön – aber diese Leute!

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Ohne bei Senor Bajos Worte stehlen zu wollen, muss ich dennoch anmerken: Ich würde so gerne etwas intelligentes zu diesem Thema sagen, aber mir fällt einfach nichts – aber auch gar nichts – ein. In einer ersten Annährung, verstehe ich Nachfolgendes als Herausforderung. Wer hält wohl wie lange aus, sich dieses Video anzugucken, ohne zu schreien? Sollte jemand sich in der Lage sehen, einen Kommentar zu verfassen, merkt bitte abschließend an, dass es dieses Video wirklich gibt, es macht die Welt ein bisschen schöner!

Begrüßen sie unseren (vorraussichtlich) neuen Außenminister. Soviel zum Thema deutsche Freundlichkeit.

Seine English-Languages-Skillz sind ja gestern schon durch die Blogs gewandert, heute also freundliches Auftreten mit Pressevertretern fremder Nationen, höfliches beantworten aller gestellten Fragen und das ganze höchst professionel, ohne auch nur eine einzige Sekunde zu zögern. Nicht.

direktAAARRGGHHH!! via Frederika

Das wird sicherlich eine lustige Zeit werden. Wenn es nicht so traurig wäre.  Um zu beschreiben welche Gedanken und Essensreste mir hochkommen wenn ich eine Aussage höre wie „… es ist Deutschland hier.“ fehlen mir zu dieser frühen Stunde definitiv die Worte.

Ich will hier raus..

Außenministerin Guido Schwesterwelle. Ich hab so ein flaues Gefühl im Magen..

Heilige Madonna, was war das langweilig. Nach circa 40 Minuten des Kanzlerduells, musste ich umschalten und den Simpsons-Film anschauen. Die Inhalte habe ich inzwischen vergessen oder nie gewusst. Die ewig-trägen Fratzen der beiden Kandidaten sind bewegungslos in meinem Verstand hängengeblieben wie ein Nierenstein. (Nur kurz: Ich möchte kein politisches Bewusstsein mit diesem Beitrag evozieren. Mir ist nur langweilig.) FW und Angie, diese bigotte Zweckehe zwischen Hartz, Harz und Afghanistan. Ich wollte mir eh keinen Opel kaufen. Aber, ganz ehrlich die geneigte Leserschaft sieht – sehr geehrte Damen und Herren, liebe Angela, lieber Frank, dass da nicht das Problem liegt. Aber ein bisschen mehr Sexappeal – im politisch-sterilen Sinne (Wir wollen doch die Inhalte nicht aus den Augen verlieren…), und da wundert man sich noch, dass keiner mehr wählt (Menschen! Tiere! Anakoluth!). Also: Fränki-Wälti goes to Hollywood. Relax, Frau Merkel. Ich wartete auf ein Statement á la Claus Hipp: „Dafür steh ich mit meinem Namen.“ Oder, um auf das Wesentliche zurückzukommen: „Di homm mi g’wuilt um zu länkn, nedd um zu dänkn.“ Wo war ich? Genau. Wowi sieht eben immer aus, als hätte er einen Kater und lacht trotzdem. Das qualifiziert. Ich weiß nicht für was. Claus Peymann – bei Anne Will und der heiligen Mutter Gottes- (Herr vergib mir!), ich dachte der wär‘ schon tot. Sagt aber endlich mal was Kontroverses. Oder eben: Mrs. Palin, bitte schießen sie auf den Bundesadler. Ich weiß nicht warum. Ich möchte was sehen. Irgendwas. Ist Frank-Walter eine Hockeymom? Selbst im Angesicht von mehr oder eben ernsthaften Problemen, wie darf / wie kann es denn sein, dass ich als nicht uninformierter Mensch, kaum mehr Parteiprogramme differenzieren kann. „Gesundheit muss für alle da sein!“ Aber das ist doch schon Frosta. Wird Peter (von Frosta – kein Adelstitel – oder doch?) der nächste Kanzler? Menschen! Tiere! Explosionen! Und wer – bei Zeus fettem Arsch – hat eigentlich das schlechteste Kaiser-Franz-Beckenbauer-Double (Ede Zerstoiber) wieder losgelassen? Aprospos: Hat der nicht mit seiner Büchse den Problembären getötet? Sowas bleibt im Gedächtnis! Menschen! Tiere! Assoziationen! Was ist da denn los? Aprospos, ich muss los.

Lange Blogeintragüberschriften ziehen immer. Sieht auch toll aus, wenn man Leuten die Url schickt.

Was ich sagen wollte steht auch schon komplett in der Überschrift. Unfassbar, dass das jetzt schon wieder ein Jahr länger her ist. Unfassbar, dass Deutschland deswegen bald seit 10 Jahren in Afghanistan Krieg führt Frieden missioniert. Unfassbar, dass die VS von A deswegen präventiv Irak befriedete zwangsdemokratisierte.

Unfassbar welche Konsequenzen dieser Tag hatte und immer noch hat.

Zwei Präventivkriege, Abu Graipefruitsaft, Guantanamo, Patriot Act (wem wird auch schlecht, allein wegen des Namens?), London, Madrid, Saarland,  Einschränkung der persönlichen Freiheiten – auch in Deutschland, Steigerung der Überwachung der Bürger in viel zu vielen Formen, tausende Dinge mehr und vor allem diese ständige Angst vor Anschlägen, immer, überall jederzeit. Wem geht es nicht auch so? Blutstau im Gehirn, Hitzewallungen und Herzrasen beim Anblick eines südländisch erscheinenden, allzu bärtigem Mitmenschen.

Hoffentlich sprengen sie den M29er nicht, wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre. Immer schön ganz vorne, oder hinten in die Bahn steigen, schließlich sprengen die sich meist in der Mitte hoch. Erstmal jeden und alle unter Generalverdacht haben.

Seltsamerweise mach ich mir mehr Gedanken über Pläne was ich bei der drohenden Zombieapokalypse tun muss, als über Terroranschläge auf deutschem Boden.

Maybe I’m just an optimist. Or simply stupid.

Dennoch, bei all dem Ärger über die staatlich verordnete Panik vor Anschlägen, war, ist und bleibt der elfte September 2001 ein „Kollektivtrauma“. Ich glaube ich habe an diesem Tag zum ersten mal wegen einer Nachrichtensendung geweint (und zugegebenermaßen als erste Reaktion in meinem brodelndem Antiamerikanismus laut gelacht. Bis die Bilder der Menschen gesendet wurden, die einen Sprung aus hunderten Meter Höhe dem Flammentod vorzogen.).

Scheiße all das. Scheiße was passiert ist und scheiße wozu das geführt hat.

Und irgendwie immer noch das, was ich dachte als sich der Inhalt der Botschaft, die an diesem Tag an unsere ach so heile westliche Zivilisation gesendet wurde, gesetzt hatte.

Unfassbar.

Und um auf die anfängliche These zurückzukommen: Wo warst du, als die Türme fielen?
P.S.: Wer morgen in Berlin ist, oder in dieser wunderbaren Stadt lebt hat ganz sicher was zu tun. Hingehen. Auf jeden Fall!!

Bild dir deine Meinung.

11. August 2009

Die neue Werbekampagne der BILD Zeitung (hier beleidigendes Synonym für Gazette einsetzen) fand ich schon schrecklich als ich zum ersten mal die Sängerin von Tokio Hotel Tom Bill (whatsoever, eben die die aussieht wie ein Kerl, der aussieht wie ein Mädel, das aussieht wie ein Kerl der versucht so auszusehen wie ein Mädel, das eigentlich ein Kerl ist – !) Kaulitz von einer Plakatwand völlig unqualifizierte, dumme Sprüche über seinen Bruder verbreiten durfte um für die skrupellose Berichterstattung in Sachen Privatleben von D-Z Promineten zu werben.

Dann kam Kerner. Obergau! Der Mensch glaubt warscheinlich doch tatsächlich spitzfindig und vielleicht sogar noch unterschwellig eine Kritik am Schundblatt in seine Werbebotschaft eingebracht zu haben.

„Etwas weniger Meinung und mehr Bildung“ Nänänännääänää. Sicherlich fühlte er sich danach wie ein Klassensprecher in der Sekundarstufe 1, der es geschafft hat eine – seiner Meinung nach – deutliche Kritik am Schulwesen und dem verhassten (von allen anderen, nicht ihm) Direktor auf einer Schulkonferenz vertreten zu haben. So eine halbgare Type, die gerne mit den coolen geraucht, oder vor dem Abitur ein Mädchen geküsst hätte aber für keines der beiden Dinge „Schneid“ hatte. Was hab ich euch gehasst! Ihr wart nichtmal cool genug um eine ordentliche Begründung fürs Nichtrauchen zu finden (Nur am Rande: Ich habe während der Schulzeit nicht geraucht, aber da mir keiner Fragen stellte musste ich mich auch nicht rechtfertigen. Es hat viele Vorteile, wenn Leute prinzipiel davon ausgehen man könne sie nicht leiden. Mehr noch, wenn man den Todesblick beherrscht.)!

Aktuell wird der Scheiß von unqualifizierten Prominenten auch im Fernsehen verbreitet und immer mehr  springen auf den Zug auf ihre Meinung zu „Europas Größter Tageszeitung“ jedem zu unterbreiten der auch nur annähernd lesen kann oder in der Lage ist einem 30 Sekunden langem Fernsehwerbespot zu folgen.

Dabei hat der Springer Verlag die eigentlich wichtigen Meinungen noch nicht gedruckt.

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Verzweifelter Hilferuf!

28. Juli 2009

Kann mal einer der Maybrit Illner aufs Maul hauen?

Auch schön:

17. Juli 2009

als halbwegs in der Öffentlichkeit stehende Person von einer unberechenbaren Strömung ins tiefe Meer gezogen zu werden, auf immer und ewig verschollen für Tode erklärt zu werden um schließlich Namenspate für ein Schwimmbad zu sein.

HHolfvia